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Das
Rathaus zu Gardelegen |
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Das
1241 in einer Urkunde als Kauf- und Schauhaus erstmals
erwähnte Rathaus steht inmitten der historischen Altstadt
auf einem dreieckigen Rathausplatz.
Die schöngegliederte spätgotische Backsteinfassade, die
Arkaden mit Sterngewölbe an der Südseite, die
reichgewölbten Innenräume, der Hausmannsturm mit
doppelter Laterne und die Wappen an Ost- und Westseite
machen das Haus zu einem der sehenswertesten Gebäuden der
Stadt. |
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Die
Marienkirche |
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Die
Marienkirche ist im Ursprung ein spätromanischer
Backsteinbau. Baumeister verschiedener Epochen gaben ihr
das heutige Aussehen.
Die erste kleinere Kirche entstand um 1200. Im 13.
Jahrhundert wurde die Kirche zu einer fünfschiffigen
Hallenkirche umgebaut.
1492, mit der Berufung Bartholomäus Rieseberg zum Pfarrer
hält die Reform Einzug. Rieseberg sorgte auch für die
Instandsetzung der Kirche und die Anschaffung einer neuen
Orgel.
Die Besichtigung der Marienkirche ist nach Voranmeldung im
Pfarramt am Holzmarkt möglich.
[Telefon: 03907 - 35 48 ] |
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Die
Nicolaikirche |
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Die
Kirche St. Nicolai ist eine der schönen alten
norddeutschen Backsteinkirchen. Ursprünglich war sie eine
romanische Basilika. Um 1300 wurde sie gotisch überbaut
und anfangs des 16. Jahrhunderts
mit weiteren Anbauten versehen.
Am 15. März 1945 wurde die Nicolaikirche bei einem
Bombenangriff schwer beschädigt. Einige gerettete Stücke
wurden in die Marienkirche gebracht, u. a. der Altar und
das Taufbecken.
Besichtigung und Turmbesteigung ist nach Voranmeldung im
Pfarramt möglich.
[Telefon: 03907 - 35 48 ] |
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Salzwedeler
Tor und Stadtbefestigung |
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Das
Salzwedeler Tor ist das einzige guterhaltene der drei
ehemaligen Stadttore. Es wurde im 16. Jahrhundert
erbaut und war bedeutender Teil der
Stadtbefestigungsanlage. Die beiden mächtigen Batterietürme,
die dem Tor vorangestellt sind, haben einen Durchmesser
von 9 und 18 Metern.
1907 wurde das Tor durch Prof. Dr. Otto Stiehl
rekonstruiert. So ist u. a. der Staffelgiebel über der
Toreinfahrt nach alten Vorbildern sorgfältig nachgestellt
worden. Ab 1991 wurde eine Generalinstandsetzung durchgeführt.
Heute haben hier verschiedene Vereine Ihr Domizil.
Vom Magdeburger - und Stendaler Tor , und der Stadtmauer
sind nur noch Reste erhalten geblieben, die man während
eines Bummels auf den Wallanlagen
besichtigen kann.
Erhalten ist auch ein Teil des
Stadtgrabens, der ebenso wie Stadtmauer und
Wallanlagen in früheren Zeiten vor Feinden schützen
sollte. |
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Der
Roland von Gardelegen |
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Gerechtigkeit,
Bürgerstolz und Leistungskraft von Handwerkern und
Kaufleuten - für all dies steht der Roland als Symbol.
Der Gardeleger Roland wurde erstmals 1450 erwähnt. Durch
Rathausbrände wurde er mehrfach beschädigt, wieder
aufgebaut und ist am 7.November 1727 endgültig
zusammengebrochen.
Am 18. April 2002 - nach
genau 275 Jahren - wurde er nun wieder aufgestellt.
Eine beispielhafte
Spendenaktion, initiiert vom gemeinnützigen Förderverein
des Handwerks des Altmarkkreises Salzwedel e. V. hat das möglich
gemacht. |
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Hospital
St. Spiritus |
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Das
Große Hospital entstand aus einer Stiftung eines
Gardelegener Adligen, wahrscheinlich bereits vor 1300. Das
Hospital war zur Aufnahme von 10 alten und hilfsbedürftigen
Bürgern eingerichtet. Im frühen 19. Jahrhundert
beherbergte das Hospital „ unverehelichte gebrechliche Bürgertöchter“.
Heutzutage
haben dort verschiedene Vereine und das Staatliche
Schulamt ihr Domizil. |
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