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Geschichte

Mahn- und Gedenkstätte

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Geschichte / Sehenswürdigkeiten
Mahn- und Gedenkstätte "Isenschnibber Feldscheune"

Auswärts von Gardelegen, an der Landstraße Richtung Bismark. Gedenkstätte für Häftlinge aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern, die hier am 13. und 14. April 1945 ermordet worden sind. Friedhof mit Einzelgräbern, Friedhofsordnung beachten, freier Zugang, kein Winterdienst

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Die Marienkirche

Die Marienkirche ist im Ursprung ein spätromanischer Backsteinbau. Baumeister verschiedener Epochen gaben ihr das heutige Aussehen.
Die erste kleinere Kirche entstand um 1200. Im 13. Jahrhundert wurde die Kirche zu einer fünfschiffigen Hallenkirche umgebaut.
1492, mit der Berufung Bartholomäus Riesebergs zum Pfarrer hält die Reform Einzug. Rieseberg sorgte auch für die Instandsetzung der Kirche und die Anschaffung einer neuen Orgel.
Die Besichtigung der Marienkirche ist nach Voranmeldung im Pfarramt am Holzmarkt möglich.
[Telefon: 03907 - 35 48 ]


Die Nicolaikirche

Die Kirche St. Nicolai ist eine der schönen alten norddeutschen Backsteinkirchen. Ursprünglich war sie eine romanische Basilika. Um 1300 wurde sie gotisch überbaut und anfangs des 16. Jahrhunderts  mit weiteren Anbauten versehen.
Am 15. März 1945 wurde die Nicolaikirche bei einem Bombenangriff schwer beschädigt. Einige gerettete Stücke wurden in die Marienkirche gebracht, u. a. der Altar und das Taufbecken.
Besichtigung und Turmbesteigung ist nach Voranmeldung im Pfarramt möglich.
[Telefon: 03907 - 35 48 ]


Salzwedeler Tor und Stadtbefestigung

Das Salzwedeler Tor ist das einzige guterhaltene der drei  ehemaligen Stadttore. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und war bedeutender Teil der Stadtbefestigungsanlage. Die beiden mächtigen Batterietürme, die dem Tor vorangestellt sind, haben einen Durchmesser von 9 und 18 Metern.
1907 wurde das Tor durch Prof. Dr. Otto Stiehl rekonstruiert. So ist u. a. der Staffelgiebel über der Toreinfahrt nach alten Vorbildern sorgfältig nachgestellt worden. Ab 1991 wurde eine Generalinstandsetzung durchgeführt.
Vom Magdeburger und Stendaler Tor und der Stadtmauer sind nur noch Reste erhalten geblieben, die man während eines Bummels auf den Wallanlagen  besichtigen kann.
Erhalten ist auch ein Teil des  Stadtgrabens, der ebenso wie Stadtmauer und Wallanlagen in früheren Zeiten vor Feinden schützen sollte.


Der Roland von Gardelegen

Gerechtigkeit, Bürgerstolz und Leistungskraft von Handwerkern und Kaufleuten - für all dies steht der Roland als Symbol. Der Gardeleger Roland wurde erstmals 1450 erwähnt. Durch Rathausbrände wurde er mehrfach beschädigt, wieder aufgebaut und ist am 7. November 1727 endgültig zusammengebrochen.
Am 18. April 2002 - nach genau 275 Jahren - wurde er nun wieder aufgestellt.
Eine beispielhafte Spendenaktion, initiiert vom gemeinnützigen Förderverein des Handwerks des Altmarkkreises Salzwedel e.V., hat das möglich gemacht.

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Reutter-Denkmal

In der Ernst-Thälmann-Straße. Denkmal zu Ehren des berühmten Couplet-Sängers Otto Reutter, der 1870 in Gardelegen geboren wurde. Denkmal von Heinrich Apel. Aufgestellt im Oktober 2002.

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Reutter-Grabmal

Auf dem städtischen Friedhof, Bismarker Straße. Grab des berühmtesten Gardelegers, des Couplet-Sängers Otto Reutter, der 1931 hier beerdigt wurde. Sie haben freien Zugang.

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Hospital St. Spiritus

Das Große Hospital entstand aus einer Stiftung eines Gardelegener Adligen, wahrscheinlich bereits vor 1300. Das Hospital war zur Aufnahme von 10 alten und hilfsbedürftigen Bürgern eingerichtet. Im frühen 19. Jahrhundert beherbergte das Hospital „unverehelichte gebrechliche Bürgertöchter“. Heutzutage haben dort verschiedene Vereine und das Staatliche Schulamt ihr Domizil.


Die Wallanlagen

Rund um die Altstadt, als Baumallee mit begleitenden Landschafts-Park-Anlagen. Am Salzwedeler Tor sind noch heute Reste des einstigen Stadtgrabens vorhanden. Aus den Trümmern der Stadtbefestigungen (16. Jahrhundert) seit 1817 entstanden, große Teile von 1890. Derzeit finden umfassende Wiederherstellungen und Neugestaltungen (Projekt "Gartenträume") statt. 

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