::::: screendesign by selfcom.de :::::
Geschichte

Mahn- und Gedenkstätte

DIE HANSE

Stadtgeschichte

Zeittafel

Stadtmuseum

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Otto Reutter
Roland

Militär / Garnison

Geschichte / Otto Reutter
Otto Reutter ist der am bekanntesten gebliebene unter den bedeutsamen Gardelegern.
Geboren am 24. April 1870 in einer armen katholischen Familie als Sohn des auswärtigen Ex-Ulans Andreas Pfützenreuter, besuchte die katholische Volksschule, absolvierte danach in Gardelegen und auswärts eine Lehre als kaufmännischer Gehilfe, riss nach Abschluss der Lehre nach Berlin aus, verdiente sich als Charge an Schmierentheatern, versuchte sich als Schauspieler und Komiker in kleinen Berliner Theater.
Weggeholt aus Berlin vom Vater, verschlug es ihn nach Karlsruhe, wo er sich alsbald einer Truppe von Wirtshaussängern und -komikern anschloss. Wagte 1895 den Auftritt als "Salonhumorist", erster Auftritt wahrscheinlich im schweizerischen Bern.
Engagiert 1896 zum ersten Male in Berlin, wusste er vollends zu überzeugen mit seinem Talent, komisch-pointierte Verse in eingängigen Melodien im Sprechgesang vorzutragen und dabei selbst durch seine Erscheinung noch ironisch-komisch zu wirken. Aufgestiegen zum umjubelten Star seit seinem ersten Auftritt im "Wintergarten-Variete" des Berliner Central- Hotels, konnte sich Reutter die nächsten Jahrzehnte durch großes Talent und großem Fleiß an der künstlerischen und finanziellen Spitze der deutschen Kleinkunstbühnen-Artisten halten.

Otto Reutter

Überanstrengt und durch persönliche Schicksalsschläge gezeichnet, wollte sich Reutter 1919 nach dreißig harten Berufsjahren mit einem Millionenkonto in den Ruhestand nach Gardelegen verabschieden.
Angetrieben durch eigenen Ehrgeiz und die Notwendigkeit, als frischgebackener Ehemann in unsicheren Zeiten Geld zu verdienen, schuf Reutter in unermüdlicher Rastlosigkeit ab 1919 sein "Alterswerk" - von Humor und Melancholie, Lebensweisheit und altersmilder Naseweisheit gekennzeichnete Couplets, die noch heute zum Bestandteil des deutschen Humors für gehobene Ansprüche gehören.
Erkrankt und ermattet starb Otto Reutter am 3. März 1931 in Düsseldorf, wurde in Gardelegen begraben. Hier ist er sichtbar der reichste Tote auf dem Friedhof.
 
 
Das Stadtmuseum würdigt seit Januar 2003 in einer sehr ausführlichen Ausstellung sein abwechslungsreiches Leben.
Der Privatmann und der Bühnenkünstler Otto Reutter wird in Wort und Bild vorgestellt.
Das Stadtmuseum Gardelegen steht darüber hinaus auch all jenen als Auskunft zu Verfügung, die sich für Otto Reutter besonders interessieren.
Das Stadtmuseum hat eine nur hier erhältliche ausführliche Lebensbeschreibung von Reutter im Angebot.
|
Schreiben Sie uns eine eMail ! Nehmen Sie unsere Homepage zu Ihren Favoriten ! Drucken Sie diese Seite aus ! zum Seitenanfang !

Startseite | Stadtrat | Verwaltung | Geschichte | Wirtschaft | Tourismus | Kalender | Vereine | Gästebuch | Kontakt | Linkliste

Impressum | Nutzungsbedingungen