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Geschichte / Militär & Garnison

Die Ackerbürgerstadt Gardelegen war über Jahrhunderte hinweg Garnisons-Städtchen für die unterschiedlichsten Heere und Armeen.

Die Bekanntschaft der Gardeleger mit dem "Militär" begann auf die böseste Art - als eine kriegerische Besatzung im Dreißigjährigen Krieg (seit 1626), vor allem durch "die Schweden".
Über eine "ordnungsgemäße" "Einquartierung" von "Rekruten" und "Herren Unterofficieren" und "Officieren" konnte sich Gardelegen ab 1725 freuen: Der preußische König verlegte große Teile des kgl. preuß. Infanterieregiments Nr. 27 nach Gardelegen ins "Bürgerquartier". Diese Periode Gardeleger Garnisons-Geschichte endete 1806 mit dem endgültigen Ausmarsch des IR 27 gegen Napoleons verbündete Truppen. Eine neue Ära Gardeleger "Militärgeschichte" begann Mitte des 19. Jahrhundert. 
Einer kurzzeitigen Einquartierung von rheinischen Dragonern folgte die Garnisonierung von zwei Eskadronen des kgl. preuß. Ulanen - Regiments Nr. 16, welches einige Jahrzehnte später den Ehrennamen "Henning von Treffenfeld" bekam. Das Ende des "Großen Krieges" 1919 bedeutete die Auflösung dieses Regiments und das erneute Ende der Garnisonsstadt Gardelegen.
Ab 1936 begann eine dritte Periode. In Gardelegen wurde eine mustergültige Reit- und Fahrschule der Wehrmacht aufgebaut und betrieben, das Fallschirmjägerregiment Nr. 1 bezog hier ein großes Teilquartier und Ausbildungseinrichtungen, und es entstand ein großer Reparaturflughafen der Luftwaffe. Das war 1945 vorbei.
1945 begann eine erneute Periode der militärischen Besatzung. Einige ehemalige Einrichtungen der Wehrmacht und der Luftwaffe wurden durch Truppen der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland in Besitz genommen.
Zusätzlich installierte ab Beginn der 50er Jahre die sozialistische Staatsmacht ein größere militärische Einrichtung der "Grenztruppen der DDR" in Gardelegen.
Die Geschichte der Garnisonsstadt Gardelegen endete mit der Auflösung der Grenztruppen der DDR und dem Auszug der sowjetischen Besatzungstruppen Anfang der 90er Jahre.
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