14.07.2010

Dimitroff-Schule ist Geschichte

Der Abrissbagger nahm sich gestern die ehemalige Aula der Dimitroff-Schule vor. Bis Ferienende wird der gesamte Komplex dem Erdboden gleichgemacht.Foto: Schmidt

Der Abrissbagger nahm sich gestern die ehemalige Aula der Dimitroff-Schule vor. Bis Ferienende wird der gesamte Komplex dem Erdboden gleichgemacht.Foto: Schmidt

Gestern begann der Abriss der Aula / Bis Sommerferien-Ende fertig

Seit Beginn der Sommerferien wird in der ehemaligen Dimitroff-Schule auf dem Gelände des Gardelegener Geschwister-Scholl-Gymnasiums am Jägerstieg gearbeitet. Der in die Jahre gekommene und seit geraumer Zeit nicht mehr genutzte Komplex wird entkernt. Gestern begann der Abriss der Aula.

Noch sieht man von außen nicht so wahnsinnig viel. Vorarbeiter Fritz Reifgerste weiß, dass die Arbeiten in der ehemaligen Dimitroff-Schule am Standort des Gardelegener Geschwister-Scholl-Gymnasiums noch nicht allzu spektakulär sind. Denn die Arbeiter sind mit der Entkernung des Gebäudes beschäftigt, reißen unter anderem den Linoleum-Fußboden großflächig heraus. Gestern aber gab es den ersten Höhepunkt der von der Stadt Gardelegen in Auftrag gegebenen Abrissarbeiten: Die einstige Aula wurde niedergerissen. Bis zum Ende der Sommerferien soll die gesamte Dimitroff-Schule dem Erdboden gleichgemacht werden. An die Stelle des seit vielen Jahren leer stehenden und nicht mehr benötigten Gebäudes soll eine Freilichtbühne für die Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums entstehen. Der Gardelegener Stadtrat segnete erst kürzlich eine solche Investition ab.

Für Reifgerstes Firma ist es bereits die sechste Schule dieser Bauart, die abgerissen wird. Fünf Container mit einer Füllmenge von jeweils 40 Kubikmeter stehen vor dem Gebäude, werden permanent gefüllt – und fast täglich abgefahren. Eine separate Trennung des Materials findet bereits an Ort und Stelle statt, berichtet Fritz Reifgerste.

Die Stadt Gardelegen hatte sich bereit erklärt, das eigentlich kreiseigene Gebäude der Dimitroff-Schule auf städtische Kosten mit Hilfe von Fördergeldern für das Sanierungsgebiet abzureißen. Im Gegenzug hat sich der Kreis für den Neubau der Karl-Marx-Sekundarschule stark gemacht.

Quelle: Altmark Zeitung | Autor & Foto: S. Schmidt