12.07.2010
Allerbestes Freibadwetter

Darauf warten viele kleine und große Wasserratten. Denn es ist immer wieder ein Spaß, wenn sie sich durch die Strudelrinne vom Wasser mitreißen lassen können. Foto: Weisbach
Bei fast 40 Grad im Schatten hilft ein Sprung ins kühle Nass / 1000 Besucher am Sonnabend in Zienau gezählt
Die Sonne brannte am Sonnabend ohne Gnade vom blauen Himmel. Schweißtreibende 38 Grad zeigte das Thermometer. Beste Abkühlung für Jung und Alt: Der Sprung ins Wasser des Erlebnisbades Zienau. Rund 1000 Frauen, Männer und Kinder nutzten das verlockende Angebot zum Erfrischen.
Nach einem etwas frischeren Wochenstart kletterten die Plusgrade Tag für Tag in die Höhe. Hoch Zadok gewann an Kraft und brachte Hitze, die in den vergangenen Tagen so manchen stöhnen ließ. Und so wie die Temperaturen nach oben kletterten, so kletterten auch die täglichen Besucherzahlen im Erlebnisbad Zienau, wie Günter Ritzmann, Leiter des Bades, erzählt.
Wurden am Donnerstag 670 Besucher und am Freitag 760 Besucher zwischen 10 und 20 Uhr – so die täglichen Öffnungszeiten des Bades während der Sommerferien – gezählt, so wurde am Sonnabend bei 38 Grad im Schatten die 1000er Besuchermarke geknackt. Schon um 15.30 Uhr tummelten sich über 900 Frauen, Männer und Kinder auf dem Freibadgelände und im kühlen Nass der Becken. Und aus Erfahrung wusste Ritzmann zu sagen, dass ab 18 Uhr, wenn die günstigere Abendkarte mit einem Euro für Erwachsene und 50 Cent für Kinder gilt, noch einmal mit einem Besucherstrom zu rechnen ist.
Insgesamt besuchten in dieser Sommersaison schon rund 12000 Gäste das Erlebnisbad. Und ein Ende ist erst einmal nicht abzusehen. Denn auch wenn es laut Wettervorhersage örtlich Gewitter geben könnte, so ist nirgends von kühleren Temperaturen die Rede. Ab ins Freibad bleibt also weiterhin die Devise – auch wenn dort natürlich die Wassertemperaturen auch ansteigen.
Derzeit liegen sie am Tage bei 27 Grad, kühlen sich in der Nacht auf 24 Grad ab. Denn die Freibadmitarbeiter versuchen natürlich gegenzusteuern, indem sie nachts reichlich Frischwasser in die Becken fließen lassen, damit der Sprung ins kühle Nass sich auch weiterhin kühl anfühlt.
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