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27.04.2010

Viele Krähen, aber kein Storch

"Ich kenne niemanden, der sie wirklich mag." Ernst Lehnert ist genervt. Der 89-Jährige wohnt unweit des Gardelegener Walls und genießt Spaziergänge über den Grüngürtel der Stadt. Doch direkt vor seiner Haustür nisten, hoch oben in den Wipfeln der Bäume, Krähen. Die schwarzen Vögel bevölkern die Nester zwischen Stendaler Tor und Gulliver-Spielplatz. Und ärgern die Anwohner. Nicht nur die, wie Lehnert zu berichten weiß. "Die Jungtiere lassen ihren Kot zu Boden plumpsen." Regelmäßig würden Spaziergänger dreckig werden, so der Mann aus Gardelegen. Er vermisst daher das Engagement der Stadt, die Plagegeister loszuwerden.

"Ich kenne niemanden, der sie wirklich mag." Ernst Lehnert ist genervt. Der 89-Jährige wohnt unweit des Gardelegener Walls und genießt Spaziergänge über den Grüngürtel der Stadt. Doch direkt vor seiner Haustür nisten, hoch oben in den Wipfeln der Bäume, Krähen. Die schwarzen Vögel bevölkern die Nester zwischen Stendaler Tor und Gulliver-Spielplatz. Und ärgern die Anwohner. Nicht nur die, wie Lehnert zu berichten weiß. "Die Jungtiere lassen ihren Kot zu Boden plumpsen." Regelmäßig würden Spaziergänger dreckig werden, so der Mann aus Gardelegen. Er vermisst daher das Engagement der Stadt, die Plagegeister loszuwerden.

Anwohner genervt von den schwarzen Plagegeistern / Zu wenig Tiere, um Maßnahmen zu ergreifen

Es sind mehrere Dutzend Nester, die sich unweit des Stendaler Tores auf dem Wall in Gardelegen befinden. Bevölkert werden sie von Krähen, die unter Naturschutz stehen, aber viele Anwohner nerven. Und nicht nur die.

“Ich kenne niemanden, der sie wirklich mag.” Ernst Lehnert ist genervt. Der 89-Jährige wohnt unweit des Gardelegener Walls und genießt Spaziergänge über den Grüngürtel der Stadt. Doch direkt vor seiner Haustür nisten, hoch oben in den Wipfeln der Bäume, Krähen. Die schwarzen Vögel bevölkern die Nester zwischen Stendaler Tor und Gulliver-Spielplatz. Und ärgern die Anwohner. Nicht nur die, wie Lehnert zu berichten weiß. “Die Jungtiere lassen ihren Kot zu Boden plumpsen.” Regelmäßig würden Spaziergänger dreckig werden, so der Mann aus Gardelegen. Er vermisst daher das Engagement der Stadt, die Plagegeister loszuwerden.

Das aber, so Bürgermeister Konrad Fuchs, sei nicht so einfach. Krähen stehen unter Naturschutz. Und: “Erst ab einer Kolonie von etwa 200 Tieren dürfen wir überhaupt etwas unternehmen.” Aktuell seien es nach Behördenschätzungen aber “nur” etwa 160 Krähen. Zu wenig, um beispielsweise die Nester vor der Brutzeit – sie hat in diesem Jahr längst begonnen – wegspritzen zu dürfen. Fuchs, der selbst unweit der Krähennester wohnt, weiß um die Problematik. So gibt es am Wall seit mehreren Jahren kein Storchenpaar mehr. “Der Storch ist von den Krähen direkt bei der Ankunft regelrecht verjagt worden, ich habe es mit eigenen Augen beobachtet”, so Lehnert. Er wolle die Tiere ja “nicht killen. Aber sie gehören nun mal nicht in ein Naherholungsgebiet wie den Wall.” Zumal die Population immer weiter steige.

Dies bestätigt auch Fuchs. “So viel wie in diesem Jahr waren es wohl noch nie”, sagt er. Und mittlerweile gibt es sogar Nester im Bereich des Planschbeckens.

Im nächsten Jahr, so verspricht Fuchs, wolle man “die Problematik angehen.” Sollte dann die 200-er Marke bei den Krähen überschritten sein, könne man eventuell einschreiten und, behördlich genehmigt, die Nester vor Beginn der Brutzeit zerstören, um die Tiere zu vertreiben. “Das muss unser Ziel sein”, verspricht der Bürgermeister.

Quelle: Altmark Zeitung | Autor & Foto: S. Schmidt