31.07.12

Till Neu wird in einer neuen Schule lernen

Neubau und Altbau aus der Vogelperspektive: Keller und Erdgeschoss sind fertig. Derzeit wird am ersten Obergeschoss gearbeitet. Nach den Sommerferien soll bereits Innenausbau beginnen. | Foto: Gesine Biermann

Derzeit wird am ersten Obergeschoss gearbeitet / Nach den Ferien beginnt der Innenausbau

Die Arbeiten für den Neubau der Karl-Marx-Sekundarschule liegen im Zeitplan. Keller und Erdgeschoss sind fertig. Zurzeit wird am ersten Obergeschoss gearbeitet. Nach den Sommerferien beginnt der Innenausbau.

Edith Neu wohnt in der Mozartstraße und kann bei ihren Spaziergängen mit den Enkelkindern sehr gut den Baufortschritt am Neubau der Karl-Marx-Sekundarschule beobachten. Auch gestern Nachmittag war sie mit Elea (2) und Magnus (4) am Bauzaun und bestaunten den großen Kran. “Das ist sehr schön, dass die neue Schule gebaut wird”, sagte Edith Neu. Sie freut sich nicht ohne Grund über den Neubau, denn ihr Enkel Till Neu wird im nächsten Jahr mit Beginn der fünften Klasse in die neue Schule gehen.

Die Bauarbeiten liegen jedenfalls im Zeitplan, so dass mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 die Einweihung gefeiert werden kann. Am 19. März begann der Gründungsrohbau, am 17. April wurde bereits der Grundstein gelegt gefeiert. Mittlerweile sind Keller und Erdgeschoss fertig. Zurzeit wird am ersten Obergeschoss gearbeitet. Nach den Sommerferien soll dann der Innenausbau beginnen, informierte Kreissprecherin Birgit Eurich gestern auf Anfrage. Mit einer Gesamtinvestition von knapp neun Millionen Euro ist dieses Bauwerk das derzeit größte Projekt des Landkreises.

Im Vorfeld fand dazu ein Architektenwettbewerb statt. Daran hatten sich 130 Ingenieur- und Architektenbüros beteiligt. Den Zuschlag hatte letztlich ein Büro erhalten, das alle Kriterien für eine Ganztagsschule berücksichtigt hat. Die Gesamtnutzfläche in dem würfelförmigen Gebäude beträgt 3500 Quadratmeter. Neben modern eingerichteten Klassenräumen wird vor allem das mittig im Gebäude angeordnete Atrium mit einer freitragenden Treppe Kernstück des Hauses sein. Ein Teil der Treppe steht bereits. Die Wärmeversorgung des energieeffizienten Neubaus soll über eine Holzhack-Heizungsanlage erfolgen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten geht es dann mit dem Abriss der alten benachbarten Sekundarschule weiter. Die Finanzierung wird die Stadt übernehmen.

Quelle: Volksstimme | Autor: Cornelia Ahlfeld