26.04.2012
Aus Garage auf den Lkw
Hilfsgüter der Rumänienhilfe „Zvoristea“ gestern Morgen verladen
Der Keller war gefüllt und die beiden Garagen sowieso. Auf dem Hof von Edith und Herbert Bartel in Letzlingen stand zudem noch ein großer Autoanhänger, der ebenfalls mit Lebensmittel-Kartons, Kleidungssäcken und auch Fahrrädern randvoll bestückt war.
Und das bedeutete: Die Menschen der Region haben wieder Gutes getan, mit vollen Händen gegeben und die schon traditionelle Ostersammlung der Rumänienhilfe „Zvoristea“ in den vergangenen Wochen zum Erfolg werden lassen.
Ein Umstand, für den man nicht genug danken kann, wie Edith Bartel gestern Morgen feststellte, als sie kurz mal Zeit hatte. Und zwar wirklich kurz. Denn gestern wurden die Hilfsgüter auf den Lkw verladen, der pünktlich um 7 Uhr vor der Tür hielt. Zum Glück standen dort auch wieder viele Helfer bereit, die dem Letzlinger Ehepaar das Tragen abnahmen, so dass Edith nur koordinieren musste und sich Herbert Bartel um die Fahrräder kümmern konnte. Damit diese nämlich eng nebeneinander stehen können, schraubte er die Pedalen ab und nach innen gedreht wieder an.
Derweil packten Michael Ptock und Ulrich Märker aus Gardelegen, Jürgen Helmke aus Klötze und Karl-Heinz Czernicki aus Magdeburg sowie die drei Stadtangestellten Torsten Nethert, Bernd Riehs und Fred Odewald ordentlich zu, so dass alsbald alle Hilfsgüter verladen waren – auch die aus dem Kleinbus mit Anhänger von der Diakonie in Lehrte, die noch anrollten – und gen Rumänien starten konnten. Alle Helfer waren im Anschluss noch zu einem deftigen Frühstück eingeladen, dass Heidi Bartel bereits vorbereitet hatte.
Die immer noch benötigten Hilfsgüter aus der Altmark sind auf dem Weg. Edith und Herbert Bartel werden am 4. Mai in Richtung Buda folgen. Und mit dabei wird Uli Märker sein, der sich von der Situation vor Ort persönlich ein Bild machen möchte.

Torsten Nethert (rechts vorn) und Bernd Riehs nahmen die Sachen auf dem Lkw entgegen.