19.04.12

Marie Herbst wird beste Vorleserin

Die besten Leser der zweiten Klassen (vorn von links): Finja Clemens (dritter Platz), Marie Herbst (erster Platz), Linda Meyer (zweiter Platz). Dahinter von links: Yonna-Engel Marks, Maike Kutschki, Jan Adil Bartz, Anna Matyla, Emilia Tinzmann, Helene Brandt und Maria Rahmsdorf. Foto: Alexander Walter

Letzlinger Grundschülerin gewinnt regionalen Wettbewerb der zweiten Klassen

Würde der Lesefuchs zur Schule gehen, er ginge jetzt bereits in die siebente Klasse. Zum 13. Mal findet in diesen Wochen der Vorlesewettbewerb der Grundschulen der Region in der Gardelegener Bibliothek statt.

Gestern traten dabei die zehn besten kleinen Vorleser der zweiten Klassen gegeneinander an. Bevor es allerdings so richtig losging, machte Jutta Gadau, Leiterin der den Wettbewerb ausrichtenden Goethe-Grundschule, den jungen Vorlesern erst einmal Mut: „Die 13 ist eine Glückszahl, ich hoffe, ihr wisst das“, sagte Gadau und lobte die Schüler noch einmal für ihre bislang erbrachten Leseleistungen.

Anschließend aber waren die Kinder gefragt. Wie schon bei den Wettbewerben innerhalb ihrer Schulen mussten sie unter den strengen Augen einer Jury drei Minuten lang einen selbst gewählten Kürtext und anschließend einen bis dahin unbekannten Pflichttext vorlesen. Für letzteren hatte Jutta Gadau diesmal einen Auszug aus dem Buch „Paul Plantschnase“ von Schwimmerin Franziska von Almsick ausgewählt.

Bei beiden Texten achtete die Jury – bestehend aus Jeannette Erdmann von der AOK, den Lehrerinnen Reingard Lüer und Uta Preuß sowie Gabriela Winkelmann von der Stadtverwaltung und Buchhändlerin Sabine Weichert – auf verschiedene Kriterien. So etwa auf die Textschwierigkeit, lautreines Sprechen, Betonung, Mimik und Gestik sowie Blickkontakt.

Nach anderthalb Stunden verkündete Reingard Lüer schließlich das Ergebnis des Wettbewerbs. Beste Leserin der zweiten Klassen wurde in diesem Jahr Marie Herbst von der Grundschule Letzlingen. Ihr folgten auf dem zweiten beziehungsweise dritten Rang Linda Meyer von der Grundschule Jävenitz und Finja Clemens von der Gardelegener Otto-Reutter-Grundschule. Die drei besten Vorlesekinder durften sich als Lohn für ihre Leistungen ein Buch aussuchen. Doch auch die anderen Kinder gingen keineswegs leer aus. Neben einer Urkunde erhielten auch sie ein Schlüsselband, ein flauschiges Kuscheltier, ein Buch und ein Lesezeichen, das Reingard Lüer eigens für sie geflochten hatte.

„Ihr alle habt tolle Leseleistungen gezeigt und tolle Bücher vorgestellt“, lobte Lüer die Kinder.

Das durchaus schwierige Buch, „Ich schenk’ dir eine Geschichte“, das alle Teilnehmer erhielten, solle für die Kinder Motivation sein, auch im nächsten Jahr in der Bibliothek um den Lesefuchs zu kämpfen.

Quelle: Altmark Zeitung